Kulturreise nach Krems und Schönbühel

Schönbühel

Schönbühel © Heidemarie Kraus

Zuerst führte die Studienfahrt nach Krems zur Firma Brantner. Dort erfuhren die Teilnehmer:innen, wie im Unternehmen in der Kreislaufsparte unterschiedlichste Abfälle gesammelt, sortiert, präzise aufbereitet und mithilfe modernster Methoden zur Wiederverwendung weiterverarbeitet werden. So bringt Brantner möglichst viele Wertstoffe erneut in den Kreislauf und schont damit Umwelt und Klima. Die Begeisterung über die detaillierte und anschauliche Führung war groß.

Danach ging es hungrig über den Dunkelsteiner Wald zum Hirschenwirt nach Nölling. Die Überraschung für die Gruppe war das „Hetscherlpaket“. Die Wirtsleute zeigten einen Film über die Verarbeitung der Hagebutten, anschließend konnten verschiedene Produkte verkostet werden. So tauchten die Teilnehmer:innen richtig in die Welt der Hagebutten ein: schmecken, riechen und genießen. Im Hetscherlshop gab es zahlreiche Hetscherlprodukte sowie Handwerkliches aus der Region.

Nach einem ausgezeichneten Mittagessen ging es weiter nach Schönbühel. Das ehemalige Servitenkloster Schönbühel liegt auf einem Felsen 500 Meter flussabwärts des Schlosses Schönbühel am rechten Donauufer und wurde ab den 1760er-Jahren erbaut. 1980 verließen die Servitenmönche das Kloster; heute wird es als Pfarrkirche betreut. Besonders sehenswert ist hier Europas einzige Nachbildung des Grabes Christi und der Bethlehemgrotte. Die Kirche ist der Hl. Rosalia gewidmet und wurde so zur Wallfahrtskirche.

Den Abschluss bildete wie immer ein Besuch beim Heurigen – diesmal in Langenlois.

Heidemarie Kraus
Organisationsreferentin

30.09.2025